Corona-Hilfen
OGBL befürwortet geplantes Ersatzgehalt für Selbstständige – und kritisiert Position der UEL
Luxemburgs Arbeitsminister Dan Kersch hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass Selbstständige im Großherzogtum ab März ein Ersatzgehalt gezahlt bekommen sollen. Die „Union des entreprises luxembourgeoises“ zeigte sich daraufhin überrascht – denn es habe bisher keine Einigung darüber gegeben, wo genau das Geld dafür herkommen soll. Nun hat der OGBL sich dazu geäußert.
Symbolfoto: Editpress/Julien Garroy
Es klingt nach guten Neuigkeiten für die Selbstständigen in Luxemburg – ein Ersatzgehalt, das etwa 80 Prozent ihres normalen Lohns entspricht, ist laut Arbeitsminister Dan Kersch ab März angedacht. Das solle für diejenigen gelten, die ihr Geschäft aufgrund der Corona-Maßnahmen schließen mussten – das Gehalt dürfe dabei nicht unter dem Mindestlohn und nicht über dem 2,5-fachen Mindestlohn liegen. So weit, so gut – hinter dem Thema versteckt sich allerdings eine Diskussion zwischen verschiedenen Beteiligten. Der Arbeitsminister habe nämlich die Pläne einfach verkündet, ohne sich vorher abschließend mit der „Union des entreprises luxembourgeoises“ (UEL) darüber zu einigen, wo genau das Geld für die Gehälter herkommen soll – das sagt UEL-Präsident Michael Reckinger.