Am Mittwoch

Millionen-Loch bei der CNS: Quadripartite könnte Beitragserhöhung empfehlen

Die Quadripartite wird der CNS aller Voraussicht nach eine geringfügige Erhöhung der Krankenkassenbeiträge empfehlen, um das Defizit der CNS auszugleichen. Bereits festgelegte Maßnahmen zur Senkung der Ausgaben warten derweil noch auf ihre Umsetzung.

Das Defizit der Krankenkasse wird im laufenden Jahr laut Gesundheitsministerin Martine Deprez ansteigen

Das Defizit der Krankenkasse wird im laufenden Jahr laut Gesundheitsministerin Martine Deprez ansteigen Archivfoto: Editpress/Julien Garroy

Um das in den vergangenen Jahren durch gesunkene Einnahmen und gestiegene Ausgaben entstandene Defizit der Krankenkasse kurzfristig in den Griff zu bekommen, wird die Quadripartite der CNS am Mittwoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit empfehlen, den Beitragssatz nächstes Jahr von 5,60 auf 5,85 Prozent zu erhöhen. Versicherte und ihre Arbeitgeber werden demnach jeweils 0,125 Prozentpunkte mehr zahlen müssen als bisher. Auch der Staat wird seinen Zuschlag (in Höhe von 40 Prozent an den Gesamtbeiträgen) erhöhen.

In dem vor zwei Wochen vorgestellten mehrjährigen Haushaltsentwurf hat CSV-Finanzminister Gilles Roth Zusatzausgaben vorgesehen, die von 89 Millionen im Jahr 2027 auf 105 Millionen Euro im Jahr 2030 steigen könnten. Das ist eine jährliche Zunahme von rund fünf Millionen Euro. Die definitive Entscheidung über die Beitragserhöhung trifft der Verwaltungsrat der CNS in seiner nächsten Sitzung.

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