Lockdown nach Weihnachten
Meisch setzt auf Distanzunterricht, PCR-Tests und CO2-Ampeln
Im Kampf gegen Covid-19 hat die Regierung am Montag strengere Maßnahmen angekündigt. Betroffen ist auch das Bildungswesen: Vom 4. bis 8. Januar – der Woche nach den Weihnachtsferien – findet der Unterricht wieder auf Distanz statt. Die Kurse werden über die verschiedenen digitalen Kanäle angeboten, um dem Virus keine Gelegenheit zur Weiterverbreitung zu bieten. Gleichzeitig werden sämtliche Betreuungseinrichtungen geschlossen, und das bereits ab dem 28. Dezember.
Unterricht auf Distanz sei immer nur die zweitbeste Alternative, so Bildungsminister Claude Meisch. Unter den aktuellen Umständen aber sei es die beste Option, der Gesellschaft im Kampf gegen Covid wieder etwas Vorsprung zu verschaffen. Foto: Editpress/Didier Sylvestre
„Natürlich ist der Unterricht auf Distanz immer nur die zweitbeste Alternative“, unterstrich Bildungsminister Claude Meisch (DP). An erster Stelle stehe immer noch der Präsenzunterricht selbst. „Diese Alternative erlaubt es uns aber, die Zeit zu Hause so sinnvoll wie möglich zu gestalten“, so der liberale Politiker weiter. Tatsächlich hatte Meisch am Dienstagmorgen zu einem Pressebriefing geladen, um die Auswirkungen preiszugeben, die die Entscheidung der Regierung in den kommenden Tagen aufs Bildungswesen haben wird.