„Gravierende Missachtung“

Mehrere Akteure kritisieren Äußerungen von Kardinal Hollerich zum Thema Abtreibung

Luxemburgs Kardinal Jean-Claude Hollerich hat sich in einem Interview gegen Abtreibungen ausgesprochen – auch, wenn dem Abbruch eine Vergewaltigung oder Inzest vorausging. Der OGBL und mehrere weitere Organisationen und Parteien haben sich am Freitag empört über die Äußerungen gezeigt. 

Der OGBL und mehrere weitere Organisationen und Parteien haben zu den Äußerungen von Kardinal Jean-Claude Hollerich Stellung bezogen

Der OGBL und mehrere weitere Organisationen und Parteien haben zu den Äußerungen von Kardinal Jean-Claude Hollerich Stellung bezogen Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy, Montage: Tageblatt

Sollten Vergewaltigungsopfer abtreiben dürfen, wenn aus der Tat eine ungewollte Schwangerschaft entstanden ist? Diese Frage löst immer wieder hitzige Diskussionen aus. Die eine Seite fordert, dass die Opfer selbst über ihren Körper entscheiden dürfen. Die andere Seite argumentiert, dass auch in diesem gravierenden Fall nicht abgetrieben werden dürfe. In einem Interview mit dem Luxemburger Wort sagte nun kürzlich Luxemburgs Kardinal Jean-Claude Hollerich, dass er bei der Abtreibungsfrage keine Ausnahme bei vorangegangenen Vergewaltigungen oder auch bei Inzest sehe.

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