Nach deutschen Medienberichten
LNS: Eine luxemburgische Mutation des Coronavirus gibt es nicht
Deutsche Medien warnten in den vergangenen Tagen in Artikeln vor einer sogenannten norwegisch-luxemburgischen Mutation des Coronavirus. Das „Laboratoire national de santé“ (LNS) betont: Eine solche Mutation gibt es nicht.
Eine luxemburgische Mutation des Coronavirus gibt es nicht, sagt das LNS Foto: Sebastian Gollnow/dpa
„Bei einer Mitarbeiterin eines Krankenhauses in Halle ist nach Angaben der Stadt eine als norwegisch oder auch luxemburgisch bezeichnete Variante des Coronavirus nachgewiesen worden.“ So beginnt ein Artikel der Süddeutschen mit dem Titel „Norwegisch-luxemburgische Corona-Variante nachgewiesen“. Angeblich soll die B.1.1.6 ebenfalls hochansteckend sein. Allerdings: Diese Mutation stammt weder aus Norwegen noch aus Luxemburg, sondern wurde zuerst in Texas, USA nachgewiesen. Das stellt das Nationallabor LNS in einer Pressemitteilung klar. „Unter dieser Abstammungsnummer ist keine Sequenz registriert, die einer luxemburgisch-norwegischen Variante in der offiziellen internationalen Datenbank Pango entspricht.“