Coronavirus

Kein Luxemburger Patient nimmt derzeit an Discovery-Studie teil – Hydroxychloroquin nicht mehr eingesetzt

Die europäische Discovery-Studie hat zum Ziel, antivirale Medikamente auf ihre Wirksamkeit gegen das Coronavirus zu testen. Auch Luxemburg hat sich dazu entschieden, sich an der Forschung zu beteiligen. Doch zurzeit nimmt kein Luxemburger Patient teil: weil Luxemburg zu wenige schwerkranke Fälle hat. 

Blick auf eine Packung Hydroxychloroquin-Tabletten. Nach dem kritischen Bericht über die Wirkung der Malaria-Arznei Hydroxychloroquin bei Covid-19-Erkrankten hat Luxemburg, wie auch weitere Staaten, Tests mit dem Medikament ausgesetzt. 

Blick auf eine Packung Hydroxychloroquin-Tabletten. Nach dem kritischen Bericht über die Wirkung der Malaria-Arznei Hydroxychloroquin bei Covid-19-Erkrankten hat Luxemburg, wie auch weitere Staaten, Tests mit dem Medikament ausgesetzt.  Foto: David J. Phillip/AP/dpa

Kein Luxemburger Patient beteilige sich aktuell an der Discovery-Studie. Das bestätigte Dr. Jean-Claude Schmit von der Gesundheitsdirektion auf Nachfrage. Luxemburg habe zu wenige schwere Fälle. Bei der Discovery-Studie wurden antivirale Medikamente auf ihre Wirksamkeit gegen das Coronavirus getestet. In Luxemburg wurden vier mögliche Behandlungen ausprobiert. 

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