Chamber
„Kein Kuschelkurs“ – Wie die LSAP in ihre Zeit in der Opposition starten will
Nach zehn Jahren Regierungsverantwortung startet die LSAP motiviert in die Opposition. Angeführt wird sie dabei von der neuen Fraktionspräsidentin Taina Bofferding – und ihrer Stellvertreterin Paulette Lenert.
„Wir können Majorität, aber wir können auch Opposition“: Taina Bofferding (rechts), Fraktionspräsidentin der LSAP Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Es ist ein kaum versteckter Seitenhieb in Richtung der Koalitionäre auf Schloss Senningen. „Mit uns ist nicht gesprochen worden“, sagt Paulette Lenert am Dienstag in der Parteizentrale der LSAP am Krautmarkt. Die Wahlen sind mehr als fünf Wochen her, aber der verletzte Stolz, er scheint immer noch ein bisschen zu schmerzen. Für die Luxemburger Sozialisten markiert die kleine Pressekonferenz an diesem Vormittag den Startschuss für einen Neuanfang. „Die LSAP ist gestärkt aus den Wahlen hervorgegangen“, sagt Lenert. „Das macht uns optimistisch, die nächste Etappe in Angriff zu nehmen.“