Immobilienkrise
Jugendsektion der Grünen fordert mehr Investitionen in bezahlbaren Wohnraum
Angesicht des schlimmen Wohnungsnotstands in Luxemburg haben „déi jonk gréng“ am Freitagmorgen im Rahmen einer Pressekonferenz in Luxemburg-Stadt Vorschläge gemacht, wie den hohen Wohnungspreisen beizukommen ist, die kaum noch jemand bezahlen kann.
Joël Back (l.) und Fabricio Costa (r.) stellten die Ideen ihrer Partei vor, wie der Wohnungsnotstand zu lösen ist Foto: Editpress/Alain Rischard
Seit Jahrzehnten steigen die Wohnungspreise in Luxemburg ins Unermessliche. Bislang sind alle Regierungen daran gescheitert, den Trend zu brechen und den kontinuierlichen Preisanstieg zu beenden. Vor allem Geringverdiener und junge Menschen, die nicht das Glück haben, eine Immobilie oder Startkapital geerbt zu haben, müssen einen immer größeren Teil ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben, kritisiert die Jugendsektion der Grünen – „déi jonk gréng“. Das Problem sei mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Auch Bürgerinnen und Bürger mit mittlerem Einkommen litten unter den hohen Preisen. Joël Back, Co-Sprecher der jungen Grünen, bezeichnete die Immobilienkrise als die „große soziale Frage unserer Zeit“.