Stütze für Trans-Personen in Luxemburg

Informieren, zusammenbringen, weiterbilden: Das will das neue Gesundheitsnetzwerk Agate

Wer in Luxemburg nach verlässlichen Informationen und Unterstützung zum Thema Transidentität sucht, stößt oft auf Hürden. Die neue Plattform Agate will das verändern – und dort helfen, wo die Gesundheitspolitik bislang versagt hat.

Eines der Gesichter von Agate: der gelernte Psychiater und Psychotherapeut Erik Schneider

Eines der Gesichter von Agate: der gelernte Psychiater und Psychotherapeut Erik Schneider Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Die medizinische Versorgung von Trans-Menschen in Luxemburg sorgt seit Jahren für Kritik. Im Zentrum stehen Vorwürfe mangelnder Transparenz, problematischer Behandlungspraktiken und widersprüchlicher Informationen. Zuletzt gestand Gesundheitsministerin Martine Deprez (CSV) selbst, dass die Nationale Gesundheitskasse (CNS) und das Gesundheitsministerium teilweise falsche Auskünfte zu den Voraussetzungen für die Kostenübernahme bei Hormonbehandlungen erteilt haben. Die Ministerin erkannte den Handlungsbedarf an. „Aber es geschieht nichts“, weiß Erik Schneider von Intersex & Transgender Luxemburg (ITGL) und vom Kompetenzzentrum „Centre d’accompagnement et d’information sur les questions trans, inter et abinaire“ (Caïtia).

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