Racial Profiling

In Luxemburg werden schwarze Menschen sogar etwas seltener kontrolliert – fühlen aber oft ein „Unbehagen“

Personen, deren äußere Erscheinung afrikanische Wurzeln vermuten lässt, werden in Luxemburg nicht öfter von der Polizei kontrolliert als die Gesamtbevölkerung, sondern sogar etwas seltener. Wenn es zu einer Kontrolle kommt, fühlen sie sich aber dennoch recht häufig diskriminiert. Ein Missverständnis – oder doch ein Strukturproblem?

Alle(s) im Blick? Die Polizei in Luxemburg verspricht, niemanden zu diskriminieren. Einer Studie zufolge empfinden Menschen mit afrikanischen Wurzeln das aber anders.

Alle(s) im Blick? Die Polizei in Luxemburg verspricht, niemanden zu diskriminieren. Einer Studie zufolge empfinden Menschen mit afrikanischen Wurzeln das aber anders. Foto: Editpress

Innerhalb der Gesamtbevölkerung Luxemburgs haben einem Report der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (Fundamental Rights Agency, FRA) zufolge 17 Prozent der Befragten angegeben, im vergangenen Jahr von der Polizei kontrolliert worden zu sein – unter welchen Umständen auch immer. „Einwanderer und Nachkommen von Einwanderern aus Afrika südlich der Sahara“ (SSAFR) haben der FRA zufolge weniger Polizeikontakte angegeben: Hier liegt der Wert bei 15 Prozent.

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