Petition
In Luxemburg gibt es auch in Zukunft kein Recht auf Home-Office
5.842 Unterschriften hat die Petition Nr. 1556 von Serge Rémy erhalten. Ihre Forderung: ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Home-Office. Am Montagmorgen wurde sie vor dem Petitionsausschuss des Parlaments verhandelt – Arbeitsminister Dan Kersch erteilt dem Vorhaben allerdings eine Absage.
Symbolbild Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Fast 60 Prozent der Arbeitnehmer in Luxemburg arbeiteten laut der nationalen Statistikbehörde Statec im April 2020 von zu Hause aus. Die Sozialpartner UEL, LCGB und OGBL befinden sich in Verhandlungen um ein rechtlich verbindliches Abkommen, die Einigung wird für Ende Oktober erwartet. Trotzdem hält Serge Rémy seine Petition für notwendig. Anders als „das gegenseitige Einvernehmen“, das Patronat und Gewerkschaften als Grundlage für Heimarbeit voraussetzen, verlangt Rémy nämlich ein „Recht auf Telearbeit“ – zugunsten des Arbeitnehmers.