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Familienministerin Cahen will „Menschen beschützen, aber auch persönliche Freiheiten garantieren“
Einheitliche Regeln für alle Luxemburger Alten- und Pflegeheime? Das sei nicht möglich, weil jede Einrichtung anders funktioniere, sagte die Familienministerin Corinne Cahen am Montag in einem Interview mit dem Radiosender 100,7.
Archivfoto: Editpress/Julien Garroy
Die Zahl der Menschen, die in Luxemburg an einer Covid-19-Infektion sterben, bleibt weiterhin hoch. Das sagte Familienministerin Corinne Cahen (DP) am Montagmorgen im Radiosender 100,7. Vor allem für ältere Menschen stelle das Virus eine Gefahr dar. Cahen sieht strengere Regeln in den Pflege- und Altenheimen dennoch als „Drahtseilakt“. „Wir müssen die Menschen beschützen, aber auch die persönlichen Freiheiten garantieren“, sagte sie. Dabei sei es wichtig zu verstehen, dass sich die Bewohner nicht nur in den Pflegeheimen anstecken könnten. „Verschiedene ältere Menschen gehen raus, haben ein Leben und fahren in den Urlaub“, sagt Cahen. In den Altenheimen gebe es auch Menschen, die noch sehr fit seien. Jung und Alt müssten also aufpassen: „Auch wenn man sich sehen darf, muss man trotzdem eine Maske tragen und sich an die Sicherheitsabstände halten.“