Tag der Pressefreiheit

„Es ist ein Armutszeugnis“: ALJP fordert erneut Informations-Zugangsrecht für Journalisten in Luxemburg

Luxemburgs Journalistenverband ALJP hat zum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit erneut an mehrere Forderungen erinnert, die laut deren Auffassung im Großherzogtum umgesetzt werden sollten. Darunter das Zugangsrecht auf Information für Reporter. Die Auswirkungen der „Circulaire Bettel“ bezeichnet die Vereinigung dabei als „absurd und demokratiefeindlich“.

Ein Mitglied der „Association luxembourgeoise des journalistes professionnels“ (ALJP) beim Internationalen Tag der Pressefreiheit im Jahr 2018 in Luxemburg-Stadt

Ein Mitglied der „Association luxembourgeoise des journalistes professionnels“ (ALJP) beim Internationalen Tag der Pressefreiheit im Jahr 2018 in Luxemburg-Stadt Foto: Editpress-Archiv/François Aussems

Es steht ganz oben auf der Forderungsliste des Journalistenverbands ALJP: ein Zugangsrecht auf Information für professionelle Journalistinnen und Journalisten. Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit heute am 3. Mai hat die Vereinigung der Berufsjournalisten erneut auf Dinge hingewiesen, die sich bezüglich der Rechte von Journalisten im Land ändern sollten. „Es ist ein Armutszeugnis, dass sich die politischen Entscheidungsträger weiterhin weigern, mit einem gesetzlich verankerten Informationszugangsrecht dem internationalen Standard gerecht zu werden“, so die ALJP zu ihrer ersten Forderung. Der politische Wille, der dem Verband gegenüber jahrelang signalisiert wurde, reiche nicht aus. „Wir fordern Taten!“, heißt es in der Pressemitteilung vom Dienstag.

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