Weltklimagipfel

Ein Wanderzirkus in der Wüste: Vor dem Beginn der COP28 in Dubai

Die Klimakrise verschärft sich, die bisherigen Antworten der Menschen sind ungenügend. Vom 30. November bis zum 12. Dezember treffen sich Politik, Experten und Zivilgesellschaft zur 28. UN-Klimakonferenz in Dubai. Braucht die Welt überhaupt noch solche Gipfel dieses gigantischen Ausmaßes – oder geht es nicht ein paar Nummern kleiner oder sogar ohne?

29.11.2023, Vereinigte Arabische Emirate, Dubai: Das Gelände des UN-Klimagipfels. 

29.11.2023, Vereinigte Arabische Emirate, Dubai: Das Gelände des UN-Klimagipfels.  Peter Dejong/AP

Stellen Sie sich vor, es ist Weltklimagipfel und keiner will hin! Nicht auszudenken, oder erst gar nicht möglich. Wenn ab Donnerstag etwa 70.000 Besucher zur 28. „Conference of the Parties“ (Vertragsstaatenkonferenz), kurz COP28, strömen und Vertreter aus knapp 200 Staaten zwei Wochen lang darüber diskutieren, wie der Kampf gegen die Erderwärmung am besten geführt wird, öffnet vielleicht der eine oder andere Gipfelmüde die Augen und wundert sich. Schnell stellt er oder sie fest, dass das Spektakel jedes Jahr dasselbe und der Ausgang nicht zufriedenstellend ist. Ähnlich wie bei „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

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