Online und in der Hauptstadt
Der Frauenstreik Luxemburgs geht am Montag in die zweite Runde
Zum Start der kommenden Woche geht der Luxemburger Frauenstreik, der im vergangenen Jahr Premiere hatte, in die zweite Runde – hier kommt ein kleiner Überblick über das geplante Programm.
Der Luxemburger Frauenstreik bei der Premiere im vergangenen Jahr Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Plattform „Journée internationale des femmes“ (JIF) ruft anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März Frauen im Großherzogtum zum ganztägigen Niederlegen ihrer Care-Arbeit auf. Den Frauenstreik gab es 2020 zum ersten Mal in Luxemburg. Die Plattform schreibt in einer Pressemitteilung: „Wir rufen die Männer dazu auf, solidarisch zu sein und die anfallende Koch-, Putz-, Aufräum-, Wasch-, Pflege- und Erziehungsarbeit zu übernehmen, einschließlich der ‚mental load‘.“ Als „mental load“ bezeichnet man die Belastung, die durch das Organisieren von Alltagsaufgaben entsteht. „Auch auf der Arbeit können Frauen* – zumindest symbolisch – streiken“, erklärt die Plattform JIF. „Zum Beispiel durch verlängerte Kaffee- oder Mittagspausen, durch gezielte gleichstellungsspezifische Meetings oder durch das Tragen des Streikbuttons oder violetter Kleidung.“