Polindex 2024

Demokratie mit Nachwuchsproblem: Ein Drittel der jungen Luxemburger zweifelt an Staatsform

Das Parlament präsentiert die aktuelle Studie zum Zustand der Demokratie in Luxemburg. Das Ergebnis ist besorgniserregend. Zwar steht das Großherzogtum im europäischen Vergleich gut da, aber auch hierzulande bröckelt das Vertrauen in Institutionen und Politik.

Lächeln mit Sorgen: Chamber-Präsident Claude Wiseler (Mitte) mit Philippe Poirier und Agnes Darabos von der Universität Luxemburg

Lächeln mit Sorgen: Chamber-Präsident Claude Wiseler (Mitte) mit Philippe Poirier und Agnes Darabos von der Universität Luxemburg Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Claude Wiseler (CSV) ist sichtlich angefasst von den Zahlen. Der Präsident des Abgeordnetenhauses stellt am Dienstagnachmittag den Polindex 2024 vor, zusammen mit Philippe Poirier und Agnes Darabos von der Universität Luxemburg, die diese Untersuchung im Auftrag der Chamber betreut haben. Eines von vielen beunruhigenden Resultaten: 35 Prozent der jungen Luxemburger zwischen 18 und 24 Jahren glauben nicht, dass die Demokratie die „beste Regierungsform“ ist. Unter den nicht-luxemburgischen Einwohnern dieser Altersgruppe sind es sogar knapp mehr als die Hälfte.

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