Kritik
CGFP bleiben im Koalitionsabkommen zu viele Fragen offen
Bei ihrer alljährlichen Konferenz der Vorstände fordert die Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst mehr Steuergerechtigkeit – und stellt der Regierung Frieden einige Arbeitsaufträge aus.
Kaufkraft stärken statt Steuerungerechtigkeit fördern, das fordert CGFP-Präsident Romain Wolff Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Gleich zu Beginn seiner Rede erinnert sich Romain Wolff an die Tripartite im vergangenen März. Ziel sei es damals gewesen, so der Präsident der Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst („Confédération générale de la fonction publique“, CGFP) „einen inflationistischen Schock“ Anfang 2024 zu verhindern. Die mit der Unterstützung der Sozialpartner getroffenen Maßnahmen hätten geholfen, so Wolff. Das Gaspreislimit, die Stabilisierung der Strompreise bis Ende 2024, die Anpassung der Steuertabelle. Mit dieser positiven Bilanz startet der CGFP in die diesjährige Vorständekonferenz der Gewerkschaft für den Staatsdienst.