Schnelltests

Belgien bestellt mehrere Millionen Antigen-Testkits, Luxemburg analysiert noch

Belgien hat laut der Zeitung Le Soir kürzlich vier bis fünf Millionen Antigen-Schnelltests für das Coronavirus bestellt. Das Tageblatt hat beim Luxemburger Gesundheitsministerium nachgefragt, wie es mit den Schnelltests für das Großherzogtum aussieht. Einige Details gibt es dabei laut „Santé“ noch zu klären.

Ein medizinischer Angestellter in Wien wertet einen Covid-19-Antigentest aus

Ein medizinischer Angestellter in Wien wertet einen Covid-19-Antigentest aus Symbolfoto: AFP

Sie sind in mehreren Ländern schon länger im Gespräch – die Schnelltests, die eine Corona-Infektion in unter einer Stunde feststellen können sollen. In den genommenen Proben der Getesteten sollen dabei Coronavirus-Antigene nachgewiesen werden. Luxemburgs Nachbarland Belgien hat laut der belgischen Zeitung Le Soir vier bis fünf Millionen Antigen-Testkits bestellt. Auf Tageblatt-Anfrage erklärt das Luxemburger Gesundheitsministerium, dass im Großherzogtum derzeit noch verschiedene Testkits analysiert würden. Die aktuell erhältlichen Antigen-Tests könnten nur von Fachpersonal durchgeführt und ausgewertet werden, da es sich um eine nasale Probenentnahme handele. „Darüber hinaus arbeiten wir an spezifischen Empfehlungen, wie und wo ein Antigen-Test verwendet werden soll, da diese nicht gleichzusetzen sind mit den gängigen PCR-Tests“, erklärt die „Santé“.

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