Bildungsministerium
Bee Secure: Anlaufstelle für Sextortion und Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen stark gefragt
Die Helpline Bee Secure verzeichnete allein im Schuljahr 2022/23 rund 100 Kontaktaufnahmen im Kinder- und Jugendbereich. Vor allem Sexting-Fälle häufen sich, wie aus einer Antwort des Bildungsministers auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. Wichtig: Die Opfer sind nicht sich selbst überlassen.
Wer selbst von Mobbing betroffen ist, sollte sich unbedingt jemandem anvertrauen Foto: dpa/Nicolas Armer
Insgesamt 101 Mal schlug die Bee-Secure-Helpline im Bereich Kinder und Jugendliche Alarm. Die Hauptursachen: 36 Kontaktaufnahmen wegen Sextortion, 18 wegen Cyberkriminalität und elf wegen Cybermobbing. Das geht aus einer Antwort des Bildungsministers Claude Meisch (DP) auf eine parlamentarische Anfrage des Piratenabgeordneten Sven Clement hervor. Überraschend sind die Zahlen nicht, stammen sie doch aus dem jüngsten Bee Secure Radar 2024, der die brisante Lage verdeutlicht.