Luxemburger Außenpolitik

Außenminister Bettel will Dialog stärken und Partnerschaften „diversifizieren“

Luxemburg setzt laut Außenminister Bettel weiter auf Multilateralismus, internationales Recht und gemeinsame Werte – und will in unsicheren Zeiten Risiken abbauen, indem es sein Netzwerk an globalen Partnern „diversifiziert“. Doch das geht nicht ohne Widersprüche.

Sucht den Dialog auf der ganzen Welt: Xavier Bettel (DP), Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenhandel

Sucht den Dialog auf der ganzen Welt: Xavier Bettel (DP), Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenhandel Foto: Editpress/Georges Noesen

In einer sich immer schneller verändernden Welt setzt Xavier Bettel auf Kontinuität. Das macht der luxemburgische Außenminister gleich zu Beginn seiner Rede vor den Abgeordneten der Chamber und zahlreichen ausländischen Diplomaten auf der Tribüne deutlich. Am Dienstagnachmittag erinnert Bettel zunächst daran, dass er nun bereits zum dritten Mal als Minister vor dem Parlament stehe, um eine grundsätzliche Erklärung über die Außenpolitik des Großherzogtums abzugeben. Als aufmerksamer Zuhörer stellt man schnell fest: An deren Grundausrichtung hat sich seitdem auch nichts geändert. Multilateralismus, Rechtsstaatlichkeit, internationales Recht, verlässliche Partnerschaften knüpfen, gemeinsame Werte verteidigen. Das sind und bleiben die Grundpfeiler der luxemburgischen Diplomatie unter Chefdiplomat Bettel.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren