Nachdem „Dunkirk“ eine formal bemerkenswerte, inhaltlich aber relativ substanzlose Stilübung war, ergänzt Nolan seine Reihe an Sci-fi-Filmen um „Tenet“. Sein elfter Film ist ein opulenter Agenten-Thriller über Quantenmechanik, Palindrome, Zeitreisen und logische Paradoxe. Kurz: „Tenet“ ist James Bond für Menschen mit Gehirn. Im Gegensatz zu „Inception“ und „Interstellar“ wird der emotionale Aspekt hier aber zugunsten des Formspiels vernachlässigt.
26.08.2020