Häusliche Gewalt

Anlaufstelle „Riicht eraus“ sieht den Menschen hinter dem Täter

Um das Problem von häuslicher Gewalt in den Griff zu bekommen, muss – neben der Unterstützung der Opfer – bei den Tätern ergründet werden, warum sie so handeln. Der Dienst „Riicht eraus“ sucht in seinen Beratungssitzungen nach diesen Hintergründen.

Um die Opfer häuslicher Gewalt zu schützen, muss auch mit den Tätern gearbeitet werden

Um die Opfer häuslicher Gewalt zu schützen, muss auch mit den Tätern gearbeitet werden Foto: Pixabay

Um die Opfer zu schützen, müssen die Täter ihr Verhalten ändern: Aus diesem Grund gibt es den Beratungsdienst „Riicht eraus“ der „Croix-Rouge“. „Unser Dienst ist auf häusliche Gewalt spezialisiert. Das beinhaltet alles, was zu Hause in den vier Wänden passiert“, sagt Laurence Bouquet, „Chargée de direction“ von „Riicht eraus“. Dabei kann es sich um Partnergewalt handeln, Gewalt gegen Kinder oder auch um junge Erwachsene, die ihren Eltern oder Geschwistern gegenüber gewalttätig werden. Die Beratung ist auf die Arbeit mit erwachsenen Männern und Frauen ausgelegt. Die Berater bei „Riicht eraus“, neben Kriminologin Laurence Bouquet alles Psychologen und Psychotherapeuten, haben eine Zusatzausbildung zum Gewaltberater durchlaufen, mit der Spezialisierung häusliche Gewalt.

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