Klimawandel
Als einer der Topverursacher müsste Luxemburg jährlich 324 Millionen Euro zahlen
Auf einem Tisch im Wasser der Alzette sitzend zu pokern, um auf die Schäden des Klimawandels aufmerksam zu machen, ist originell. Um für das Thema zu sensibilisieren, ist den Mitarbeitern von „Action solidarité tiers monde“ (ASTM) keine Aktion zu ungewöhnlich. Die Schäden lassen sich berechnen. Für Luxemburg hieße das 324 Millionen Euro jährlich ab 2030, sagt ASTM.
Passend zur aktuellen Klimakonferenz erinnert „Action solidarité tiers monde“ (ASTM) an die Debatte um Entschädigungen für Klimaschäden. Verursacher sollen entsprechend ihrer Verantwortung und Kapazität zahlen. Für Luxemburg würde das teuer. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Der Zeitpunkt für die Aktion ist eine Punktlandung. Entschädigungen des Nordens an den Süden sind schon lange ein Thema. Bislang aber bummelten sie als Randnotiz oder gar Anhang in den politischen Bekenntnissen nach Klimakonferenzen. Auf der aktuellen im ägyptischen Scharm el-Scheich haben die „Loss and damages“ es jedoch auf einen Platz unter die Topthemen geschafft.