Recht auf Wohnen

Abgeordnete Nathalie Oberweis: In unserem Land ist nicht alles rosa-rot!

Als zum Teil „sympathisch“ bezeichneten Abgeordnete am Dienstag einen Antrag der Linken zur Immobilienkrise. Am Ende wurde der Antrag abgelehnt. Nur die beiden Linken-Parlamentarierinnen hatten dafür gestimmt. Das Tageblatt hat sich mit der Abgeordneten Nathalie Oberweis unterhalten, die den Antrag gestellt hatte.

Abgeordnete Nathalie Oberweis (M.) zusammen mit ihren Parteikollegen Gary Diderich (l.) und David Wagner (r.)

Abgeordnete Nathalie Oberweis (M.) zusammen mit ihren Parteikollegen Gary Diderich (l.) und David Wagner (r.) Archivbild: Editpress/Hervé Montaigu

„Ich finde es erstaunlich, dass eigentlich jeder sich darüber einig ist, dass ein dringendes Problem vorliegt. Die Bürger und Bürgerinnen nennen es immer wieder als wichtigstes Problem. Und trotzdem kommen wir mit einer konkreten Lösung nicht voran“, so Nathalie Oberweis im Gespräch mit dem Tageblatt. Das finde sie sehr bedenklich. „Ich habe in meiner Rede zweimal unterstrichen, dass ich der Meinung bin, dass das daran liegt, dass wir im Parlament selbst nicht von dem Problem betroffen sind.“ Wenn im Parlament Menschen säßen, die in ihrem Alltag von der Immobilienkrise betroffen wären, dann würde die Lage sicherlich ganz anders aussehen, so Oberweis.

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