Kommentar
Wer für ein paar Wählerstimmen seine Menschlichkeit verhökert, gefährdet die EU
Fast alle wollen weg von der Insel Lesbos, doch Athen und viele Europäer bleiben hart Foto: AFP/Angelos Tzortzinis
Eine Einigung, Migranten und Flüchtlinge gleichmäßiger aufzuteilen, wird es in der EU in absehbarer Zeit kaum geben. Zu sehr liegen die Positionen auseinander. Seit Jahren. Vielmehr dürften es dieselben fünf, sechs oder sieben EU-Staaten bleiben, die sich dieser Aufgabe annehmen werden. Luxemburg gehört dazu, darauf können wir stolz sein.