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US-Einmischung in Lateinamerika und anderswo – eine lange Tradition

Der US-Angriff auf Venezuela vom 3. Januar mit der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau in die USA hat vielen die Augen geöffnet, zu was Trump fähig ist. Allerdings reiht sich dieser Schritt ein in die lange Geschichte militärischer Interventionen und politischer sowie wirtschaftlicher Einflussnahme Washingtons in Lateinamerika – und nicht nur da.

US-Einmischung in Lateinamerika und anderswo – eine lange Tradition

Foto: Petty Officer 3rd Class Gladjimi/U.S. Pentagon/dpa

Auch wenn die Vereinigten Staaten des Öfteren als Verteidiger hilfloser Länder auftreten, passt dies überhaupt nicht zu ihrer tatsächlichen Vorgeschichte im Weltgeschehen. Es lohnt sich, die Geschichte der US-Interventionen näher zu betrachten. Und besonders auch die Politik von zwei Präsidenten, die Trump in seiner zweiten Antrittsrede besonders hervorgehoben hat, nämlich William McKinley und Theodore Roosevelt – letzterer ist nicht zu verwechseln mit Franklin Roosevelt.

Im 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts

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