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Schach und Weltpolitik im Zeitalter der Supercomputer

Seit Jahrhunderten ist das Schachspiel in Literatur und Mythos eine Metapher für Krieg. Bei den nächsten Weltmeisterschaftspartien, die 2023 zwischen dem Russen Jan Nepomnjaschtschi und dem Chinesen Ding Liren ausgetragen werden, könnte der Vergleich passender sein als je zuvor – da das Ergebnis wahrscheinlich nicht nur von den individuellen Schachfähigkeiten, sondern auch durch die Überlegenheit vielfältig einsetzbarer Supercomputer entschieden wird. Und da Russlands Misserfolge zu Beginn des Ukraine-Kriegs wohl kaum für die Überlegenheit russischer künstlicher Intelligenz sprechen, ist China an dieser Front der Favorit.

Blick auf ein Schachbrett 

Blick auf ein Schachbrett  Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

Das Turnier zwischen „Nepo“ und „Ding“, wie sie in der Schachwelt heißen, findet statt, weil der Weltranglisten-Erste und amtierende Weltmeister, Magnus Carlsen aus Norwegen, nachdem er seit 2013 fünf Weltmeisterschaften (wenn auch nicht immer leicht) gewonnen hat, mit 31 Jahren zurücktreten will. (Nepo ist 32 und Ding 29.)

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