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Sand im Sommerloch – Oder: Wie Luxemburg endlich ans Meer angeschlossen wird
Foto: Editpress/Julien Garroy
Es ist ein altes Trauma: Wir haben keinen Zugang zum Meer. Eingeklemmt zwischen Deutschland, Frankreich und Belgien sitzen wir auf dem Trockenen. Zwar wird das Land gelegentlich geflutet, der immer ärgere Klimawandel beschert uns gewaltige Regengüsse, wilde Sturzbäche und bedenkliche Überschwemmungen, aber das richtig große, imposante Wasser fehlt. Wir vermissen seit jeher den echten Ozean, den atlantischen Thrill oder das mediterrane Hochgefühl. Wir sind die geografisch vernachlässigten Pampabewohner (oder Waldeinsiedler) und können uns nicht damit abfinden, dass ausgerechnet bei uns kein Wellenrauschen zu vernehmen ist.