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Kann Gastronomie rassistisch sein? Oder: Wie man aus „Lëtzebuerger Iessekascht“ eine Waffe macht

Hie gëtt sech net. Er gibt sich nicht. Il ne se donne pas. He doesn’t give himself. Mein Gott, grottenschlecht übersetzt, nichts als Stolpersteine auf der Sprachpiste. Aber der Herr Sprachzuchtmeister stachelt uns in seiner Kampfgazette „Eng Klack fir eis Sprooch“ ja unermüdlich an: „Dann iwwersetzt dat emol!“ Na gut, dann übersetzen wir das mal. „D’Späicherliicht steet op“: La lanterne du grenier se lève. „Ech drénken aus der Klensch“: Ich trinke aus der Türklinke. „De Mett huet keng Gutt an der Kopp“: Matthew hasn’t a good one in the hill.

Kann Gastronomie rassistisch sein? Oder: Wie man aus „Lëtzebuerger Iessekascht“ eine Waffe macht

Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Schluss mit dem Unfug. Es ist hoffnungslos. Wir müssen kleinlaut zugeben: Die bäuerliche Essenz unserer heimatlichen Geheimsprache ist und bleibt unübersetzbar. Auf uns Lëtzebuerger bezogen bedeutet dies: Mir wëlle bleiwen, wat mir sinn, nämlich unvermittelbar. Wir leben selbstzufrieden im Schatten unserer selbst. Der sprachliche Inzest gehört zu unserem ureigenen Wesen. Jagen wir doch die weltoffenen Übersetzer zum Teufel!

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