Standpunkt

Haben wir die Grenzen des Wachstums erreicht?

In diesem Frühjahr war es 50 Jahre her, dass eines der einflussreichsten Bücher das 20. Jahrhunderts erschien. Das von Donella Meadows et al. vom MIT für den Club of Rome verfasste „Die Grenzen des Wachstums“ prognostizierte gestützt auf neueste Computermodelle einen unkontrollierbaren Zusammenbruch der Weltbevölkerung und der Weltwirtschaft für den Fall, dass die vorherrschenden Muster des Verbrauchs von Umweltressourcen und der Umweltverschmutzung sich fortsetzten. Das exponentielle Wachstum, so die Verfasser, könne nicht ewig weitergehen; an irgendeinem Punkt in den kommenden 100 Jahren würde es unweigerlich mit den endlichen ökologischen Begrenzungen der Erde kollidieren.

Haben wir die Grenzen des Wachstums erreicht?

Foto: dpa/Sven Hoppe

Ein halbes Jahrhundert später ist die von „Die Grenzen des Wachstums“ ausgelöste Debatte angesichts einer Klima- und Umweltkrise mit Macht zurück.

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