Editorial
Geschädigter Ruf nach Lizenzen-Fiasko: Einer BGL Ligue nicht würdig
Foto: Editpress/Gerry Schmit
Peinlich und rufschädigend – anders kann man die Konsequenzen der Bombe, die am vergangenen Freitag in der Luxemburger Fußballblase platzte, nicht beschreiben. Gleich vier Mannschaften aus der BGL Ligue haben auch in zweiter Instanz keine UEFA-Lizenz bekommen. Anders ausgedrückt: Ein Viertel der Liga erfüllt die Mindestkriterien für eine Teilnahme am europäischen Geschäft nicht – und wird bei der Aufteilung der nächsten Subsidien des Dachverbandes (in Höhe von 1,6 Millionen Euro) nur spärlich bedient werden.