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Die wahre Trennlinie zwischen Israel und Palästina
Die Barbarei der Hamas gegenüber Israel ist ohne Wenn und Aber zu verurteilen. Bei den Massakern, Vergewaltigungen und Entführungen von Zivilisten aus Dörfern, Kibbuzim und von einem Musikfestival handelte es sich um ein Pogrom, das die wahren Absichten der Hamas bestätigte. Ihr geht es um die Zerstörung des Staates Israel und die Vernichtung aller Israelis. Dennoch gilt es, die Situation in einen historischen Kontext zu stellen – nicht um irgendetwas zu rechtfertigen, sondern um Klarheit über den weiteren Weg zu gewinnen.
Foto: Ilia Yefimovich/dpa
Eine erste Erwägung betrifft die absolute Verzweiflung, die das Leben der meisten Palästinenser prägt. Man erinnere sich an die Serie unzusammenhängender Selbstmordanschläge in den Straßen Jerusalems vor rund zehn Jahren. Gewöhnliche Palästinenser näherten sich Juden, zogen ein Messer und stachen auf ihre Opfer ein. Sie taten dies im Wissen, nach der Messerattacke sofort getötet zu werden. Diese „terroristischen“ Akte vermittelten keine Botschaft, niemand rief: „Befreit Palästina!“ Auch steckte keine größere Organisation dahinter. Es handelte sich schlichtweg um individuelle Akte gewalttätiger Verzweiflung.