Editorial
Die Verurteilung von Pim Knaff und eine kollektive politische Verantwortung
Foto: Editpress-Archiv/Tania Feller
Für Fehler soll man geradestehen. Das gilt nicht nur für Kommunalpolitiker, die wegen schweren Steuerbetrugs verurteilt wurden. Auch Journalisten sollten für ihre Fehler und Fehleinschätzungen geradestehen. So hat dieser Leitartikler am 17. Februar zur Causa Meisch geschrieben: „Mit etwas Kaffee wegwischen dürfte es jedenfalls nicht getan sein.“ Da lagen wir kräftig daneben, anscheinend war es damit doch getan. Nach einer halbherzigen Entschuldigung ging es für den Bildungs- und Wohnungsbauminister zurück zur Tagesordnung. Ähnlich war es bereits bei seinem Parteikollegen und heutigen Außenminister Xavier Bettel und seiner Plagiatsaffäre.