Standpunkt
Die Inflation wird Aktien und Anleihen in Mitleidenschaft ziehen
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Die steigende Inflation in den USA und weltweit zwingt die Anleger, die voraussichtlichen Auswirkungen sowohl auf „riskante“ Anlagen (im Allgemeinen Aktien) als auch auf „sichere“ Anlagen (wie etwa US-Schatzanleihen) abzuschätzen. Der traditionelle Rat an die Anleger lautet, ihr Vermögen gemäß der 60/40-Regel anzulegen: 60% des Portfolios sollten in renditestärkeren, aber schwankungsanfälligeren Aktien angelegt sein und 40% in renditeschwächeren, aber weniger schwankungsanfälligen Anleihen. Der Grund dafür ist, dass Aktien- und Anleihekurse normalerweise negativ korreliert sind (wenn die einen steigen, fallen die anderen); daher gleicht eine derartige Mischung Risiken und Chancen eines Portfolios aus.