Kommentar
Der Neue und der Alte
Luxemburg hat mit Franz Fayot seit einer Woche einen neuen Wirtschaftsminister. Seitdem warten Wirtschaft und Zivilgesellschaft gespannt darauf, wie sich der Neue schlagen wird. Sein Amt erbt er vom Parteigenossen Etienne Schneider und auf den ersten Blick könnten beide unterschiedlicher nicht sein. Auf der einen Seite Etienne Schneider, der mit Managern per du ist, stets in Verhandlungen, um neue Unternehmen nach Luxemburg zu bringen, der mit seinem Engagement eine neue Weltraumbranche in Luxemburg mit aufgebaut hat und dafür nicht wenig kritisiert worden ist. Auf der anderen Seite der bedächtige Franz Fayot, der eher zurückhaltend ist, der davon spricht, dass er überzeugter Sozialist ist und den Wirtschaftsbossen ins Gewissen redet.