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Das Ende der Dekarbonisierungsträume

„Drill, Baby, Drill“ war eine von Trumps Wahlkampfparolen. Als Präsident will Donald Trump die Politik der maximalen Ausbeutung der amerikanischen Erdöl- und Erdgas-Reserven als nationale Priorität durchsetzen. Wofür alle Umwelt- und Naturschutz-Regeln aufgehoben werden. „Drill, drill, drill“, wiederholte der neue Präsident bei seiner Antrittsrede. Um am selben Tag entsprechende „Executive Orders“ zu unterzeichnen. 

Das Ende der Dekarbonisierungsträume

Foto: Jerod Foster/The Texas Tribune via AP

Das protzig angekündigte „goldene Zeitalter“ der USA soll aufbauen auf dem massiven internen Konsum von billigem Öl und Gas. Finanziert durch ebenso massive Exporte dieser karbonhaltigen Rohstoffe. Nicht die angestrebte „Dekarbonisierung“ wird in den kommenden vier Jahren die Geopolitik bestimmen, sondern die zusätzliche Ausbeutung von Öl, Gas und selbst Kohle, die weiterhin 80% des steigenden globalen Energiebedarfs abdecken. Trumps USA werden gleichzeitig aus dem Pariser Klima-Abkommen aussteigen, was das Hohlsein der hehren Resolutionen der COP-Konferenzen über das Zurückdrängen von karbonhaltigen Rohstoffen verstärkt.

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