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Ad acta: Die juristische Vernachlässigung von Opfern sexualisierter Gewalt
Symbolfoto: Editpress/Alain Rischard
„Machen Sie sich keine großen Erwartungen.“ Diese Worte kommen aus dem Mund von PolizistInnen, ÄrztInnen, AnwältInnen und Mitgliedern von Frauenhilfsorganisationen. Sie sind keineswegs von bösartiger Natur, doch sie verweisen auf die triste Realität. Als Opfer von sexualisierter Gewalt lernt man schnell, jegliche Hoffnung auf Gerechtigkeit zu begraben. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.