Zeitgeschichte

memorialshoah.lu: Was in Erinnerung bleibt, lebt

Im prall gefüllten Edmond-Dune-Saal der Abtei Neumünster wurde am Mittwoch (12.10.) die digitale Gedenkstätte zur Shoah in Luxemburg vorgestellt, ein gemeinsames Projekt der „Fondation luxembourgeoise pour la Mémoire de la Shoah“ und des Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) der Uni Luxemburg.

memorialshoah.lu: Was in Erinnerung bleibt, lebt

Diese Gedenkstätte versteht sich als partizipatives Work in progress mit dem Ziel, gemeinsam in den nächsten Jahren die Biografien der Familien von etwa 5.000 Menschen zu schreiben, die 1940 in Luxemburg gelebt haben, die vor und während des Zweiten Weltkriegs aufgrund der 1935 erlassenen nationalsozialistischen Rassengesetze als Juden galten und von Nazi-Deutschland und seinen Kollaborateuren verfolgt wurden. Fast 40 HistorikerInnen aus Luxemburg und dem Ausland beteiligen sich bereits an diesem wichtigen Projekt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Festival

Das „Koll an Aktioun“ zeigt so sommerlich wie selten zuvor