Differdingen

„déi Lénk“ fordert Steuer auf leerstehenden Wohnraum

Die lokale Sektion der Linken aus Differdingen hat am Freitag an einem leerstehenden Haus im Stadtzentrum Plakate ihrer Sensibilisierungskampagne #brauchengWunneng angebracht. Sie fordert von den Mehrheitsparteien „déi gréng“ und CSV, endlich die im Koalitionsabkommen festgehaltene Leerstandssteuer einzuführen. 

Seit 2009 steht das Haus im Stadtzentrum leer und zerfällt zunehmend

Seit 2009 steht das Haus im Stadtzentrum leer und zerfällt zunehmend Foto: Editpress/Tania Feller

„Für unsere Sensibilisierungskampagne haben wir uns das Haus in der Emile-Mark-Straße 9 herausgesucht. Laut Google Maps steht das Haus seit mindestens 2009 leer, und das Mitten im Stadtzentrum“, sagt Gary Diederich („déi Lénk“). Immer wieder seien dort Ratten gesichtet worden. Die Gemeindeverantwortlichen hätten sich bereits mit dem Eigentümer getroffen. Allerdings ohne Erfolg. Deshalb fordere „déi Lénk“ die Mehrheitsparteien auf, endlich die im Koalitionsabkommen festgehaltene Leerstandsteuer einzuführen, so Diederich. Schätzungen zufolge stehen in der Gemeinde rund 200 Wohnungen und Häuser dauerhaft leer.  

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren
;