Gemeindewahlen
„déi Lénk“: Wasserpreis, die 10-Prozent-Forderung und Tempolimit von 30
Die Gemeinden sind nahe an den Bürgern. Sie haben am ehesten die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Das tun sie aber in den Augen von „déi Lénk“ viel zu wenig oder gar nicht. Deswegen steht „Rësel deng Gemeng“ über ihrem Rahmenprogramm für die Kommunalwahlen, das die Partei am 22. Mai in ihrem Büro in der Stadt präsentierte. Der Parcours zwischen Mobilität, Wohnen oder sozialen Maßnahmen beruht auf dem Wunsch, den Gemeinden wieder lebendige Demokratie einzuhauchen.
Einer der beiden Parteisprecher von „déi Lénk“, Gary Diderich, bei der Präsentation des Parteiprogramms für die Kommunalwahlen Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Statische Politik, in der sich nicht viel bewegt, und ein Festhalten an alten Machtstrukturen bescheinigt „déi Lénk“ vielen Gemeinden und ihren Politikern. Das will sie mit mehr Sitzen nach den Wahlen im Juni in den Gemeinderäten ändern. Das ist der große Wunsch oder besser gesagt die Hoffnung der ewigen Oppositionspartei. Ob das realistisch ist, wird sich zeigen.