Konzert
Zwischen zwei Welten
Von Bach zu Techno: Der Spagat zwischen Klassik und Elektronik ist beim Luxemburger Musiker Francesco Tristano mittlerweile selbstverständlich, für seine vom Atelier organisierte p:anorig-Show am kommenden Sonntag wird es elektronisch und immersiv zugehen. Das Tageblatt hat sich mit dem Ausnahmemusiker über die Show, das Schaffen in der Pandemie und seine nächsten Projekte unterhalten.
Visuelle Untermalung war bereits bei der Vorstellung der „Tokyo Stories“ in der Philharmonie ein Schlüsselelement seiner Konzerte
Seit Jahren oszilliert Francesco Tristanos Arbeit zwischen klassischem Klavier und seiner Begeisterung für elektronische Klänge. Auf Platten wie dem rezenten „Tokyo Stories“, das Tristano vor zwei Jahren – als die Welt noch in Ordnung war – in der Philharmonie vorstellte, befinden sich beide Welten in einer faszinierenden Symbiose, die mitunter auch an die Arbeit von Nils Frahm erinnert. Für seinen vom Atelier organisierten Auftritt am Sonntag vor der Kulisse der Echternacher Abtei stellt Francesco Tristano dem Luxemburger Publikum erstmals sein immersives p:anorig-Projekt vor – eine Performance, die vor fünf Jahren ihr Debüt feierte und auf eine quasi synästhetische Art elektronische Klänge und Lichtshow verschmelzen soll.