Berberaffen im „Parc merveilleux“

Zwischen Hierarchie und Neugier: Einblicke in das Leben einer besonderen Makakenart

In dieser Woche stellt das Tageblatt eine Tierart vor, die eine besondere Rolle unter den Primaten einnimmt: den Berberaffen. Im „Parc merveilleux“ in Bettemburg lebt eine Gruppe dieser Makaken – und zeigt eindrucksvoll, wie komplex, neugierig und sozial ihr Zusammenleben ist.

Berberaffen-Gruppe mit elf Tieren im Parc Merveilleux, natürliche Lebensgemeinschaft der Berberaffen im Zoo.

Die Berberaffen im „Parc merveilleux“ leben in einer Gruppe von derzeit elf Tieren Foto: Carole Theisen

Wenn Tierpflegerin Sina Fontaine morgens das Gehege betritt, spürt sie sofort die gespannte Aufmerksamkeit der Berberaffen. „Sie erkennen mich sofort und signalisieren mir auch, wenn hinter mir jemand steht“, sagt sie. „Sie reagieren auf alles – neugierig, wach, manchmal misstrauisch.“

Der Berberaffe, auch Magot genannt, ist eine Ausnahme unter den Primaten. Anders als die meisten seiner Verwandten lebt er nicht in Asien, sondern in Nordafrika. Gleichzeitig gilt er als einzige Primatenart, die in Europa frei vorkommt: Eine bekannte Population lebt seit Jahrhunderten auf Gibraltar.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren