Drama beim Jeunesse-Jugendtraining

Zwei von vier Beteiligten angeklagt: Prozess noch vor den Sommerferien

Heute vor zwei Jahren kam es beim Jugendtraining des Fußball-Rekordmeisters Jeunesse Esch zu einem tödlichen Zwischenfall. Der Prozess gegen den Trainer der Minimes-Mannschaft wird noch vor den Sommerferien stattfinden. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Wegen Körperverletzung mitangeklagt ist zudem ein Vater eines Spielers. 

Schwarzer Freitag: Am 20. Januar 2023 starb auf dem Trainingskomplex der Escher Jeunesse ein Mensch 

Schwarzer Freitag: Am 20. Januar 2023 starb auf dem Trainingskomplex der Escher Jeunesse ein Mensch  Foto: Editpress-Archiv/Tania Feller

Zwei Jahre nach dem tödlichen Zwischenfall beim Fußball-Training der Minimes (unter 13 Jahre) der Escher Jeunesse kommt es zum Prozess vor der Kriminalkammer. Angeklagt sind der ehemalige Jugendtrainer und ein Vater eines Jugendendspielers. Die Ermittlungen sind abgeschlossen und die Prozeduren durchlaufen, sodass nur noch die Bestätigung des Termins fehlt. Fest steht, dass er auf jeden Fall noch vor den Sommerferien stattfinden wird, wie Justizsprecher Henri Eippers dem Tageblatt bestätigte. Dem Jugendtrainer wird unter anderem Totschlag (“meurtre, sinon coups et blessures ayant entraîné la mort sans intention de la donner“, „coups et blessures volontaires ayant entraîné une incapacité de travail personnel“ und „menace verbale d’un attentat punissable d’une peine criminelle“) vorgeworfen, dem Vater schwere Körperverletzung („coups et blessures volontaires ayant entraîné une incapacité de travail personnel“).     

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