Twing Raid, Tag X
Zwei LGE-Teams in Marrakesch angekommen
Am Ende bleibt dieses Gefühl, gemeinsam etwas Unvernünftiges geschafft zu haben, und tatsächlich in Marrakesch angekommen zu sein. Erfahrungsbericht der zwei LGE-Teams.
Es regnet nie in Marokko, haben wir gedacht. Was folgte, war eine danteske Höllenfahrt über rund 100 Kilometer im Dauerregen. Foto: Christian Schaack
Dienstag. Nach Tagen zwischen Staub, Schlaglöchern und Sternenhimmel stand sie an: die letzte Etappe unserer Twing-Raid-Odyssee nach Marrakesch. Eigentlich eine Auslaufetappe. Im Radsport würde man sagen: gemütlich ins Ziel rollen, lächeln, winken, vielleicht schon mal an die Dusche denken. Theoretisch. Praktisch begann der Tag nach einer etwas zu langen Nacht mit – Trommelwirbel – kalten Resten einer ehemals warm gedachten Morgenspeise. Eine kulinarische Konstante der letzten Tage. Ein letztes Mal einpacken, ein letztes Mal prüfen, ob noch alles am Auto hängt, was hängen sollte – und los auf die verbleibenden Kilometer. „Heute wird’s locker“, sagten wir. Und das Universum lachte.