Hilfsdienst

„Yua“ bietet Alleinerziehenden einen sicheren Platz und Unterstützung

Das Mutter- oder Vatersein ist für viele problematisch: Manchmal sind sie selbst nicht in der Lage, eine liebevolle Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen, da sie in ihrer Kindheit andere, schlechte Erfahrungen gemacht haben. Bei „Yua“ können sie das lernen. In der betreuten Einrichtung in Gonderingen leben vier junge Mütter zusammen in einem Haus des Roten Kreuzes und werden behutsam an ein autonomes Leben zusammen mit ihrem Kind gewöhnt.

Koordinatorin Maggy Weinandt und Gruppenleiterin Mélanie Moreira: Die beiden sind Sozialpädagoginnen

Koordinatorin Maggy Weinandt und Gruppenleiterin Mélanie Moreira: Die beiden sind Sozialpädagoginnen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Viele Mütter freuen sich auf ihr erstes Kind; es gibt allerdings auch solche, denen bereits der Gedanke an die kommenden Mutterpflichten Sorgen bereitet. Oft wissen sie schon vorher, dass sie beim Muttersein Hilfe benötigen werden. Manche hatten ein problematisches Verhältnis zu ihren Eltern oder ihrem Partner, das diese neue Lebensphase negativ beeinflussen könnte. Andere stehen beispielsweise gesundheitlichen oder finanziellen Problemen gegenüber, haben keine Ausbildung, keinen Job oder keine Wohnung. Einige machen selbst eine entsprechende Anfrage beim „Office national de l’enfance“ (ONE), andere suchen sich Hilfe bei einer Sozialdienststelle. Es kommt auch vor, dass sie auf der Entbindungsstation auf mögliche Hilfe hingewiesen werden.

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