Esch: 10 Tage danach

Wobrécken-Schule soll wie geplant öffnen – keine neuen Erkenntnisse zum Unfall 

Zehn Tage nach dem tödlichen Unglück wird an der neuen Wobrécken-Schule in Esch fieberhaft gearbeitet. Am Dienstag kam nun die Entwarnung der Experten. Die Statik des Gebäudes wurde durch den Aufprall nicht in Mitleidenschaft gezogen, sodass der Unterricht wie geplant am 15. September beginnen sollte. Details zum Unfallhergang gibt es derweil keine. 

Hier raste vor zehn Tagen ein Auto hinein. Der Fahrer war auf der Stelle tot.

Hier raste vor zehn Tagen ein Auto hinein. Der Fahrer war auf der Stelle tot. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Wir hatten wohl Glück im Unglück, wenn man das bei einem derart tragischen Fall überhaupt sagen darf“, so Meris Sehovic („déi gréng“) am Dienstag gegenüber dem Tageblatt. Der neue Schul- und Bautenschöffe der Stadt Esch meint damit die Auswirkungen des Unglücks auf das neue Schulgebäude, das seine Türen zum 15. September für 200 Schüler öffnen sollte und nun auch aller Voraussicht nach wird. Denn am Dienstag gab es die endgültige Entwarnung des Expertenteams aus der Schweiz. Die Statik des administrativen Teils des Gebäudes wurde durch den Aufprall nicht beeinträchtigt, die des Schultraktes selbst war nie infrage gestellt. Zudem sei die massive Tür zwischen beiden Teilen geschlossen gewesen. So konnte verhindert werden, dass Ruß in den Lehrbereich eindringen konnte. Trotzdem wird es noch lange dauern, bis der Verwaltungsflügel der Schule benutzt werden kann. 

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Luxemburg

Wie verschleppte Abwasserpolitik dem Wohnungsbau in die Quere kommt