Esch/Sauer

Wo Luxemburgs Trinkwasser entsteht: Ein Blick hinter die Kulissen des Sebes

Fast 100.000 Kubikmeter an einem heißen Sommertag: Luxemburgs Durst wächst. Beim Sebes in Eschdorf wird sichtbar, welcher Aufwand hinter jedem Liter Trinkwasser steckt – und weshalb Klimawandel, Schadstoffe und Bevölkerungswachstum die Versorgung vor neue Herausforderungen stellen.

Die Vorfilter (in Schwarz) halten alles zurück, was größer als 0,1 Millimeter ist

Die Vorfilter (in Schwarz) halten alles zurück, was größer als 0,1 Millimeter ist Foto: Sebes

Ein Dreh am Wasserhahn und das Wasser fließt. Was im Alltag selbstverständlich erscheint, wäre in Luxemburg ohne das „Syndicat des eaux du barrage d’Esch-sur-Sûre“ (Sebes) kaum denkbar. Die Trinkwasseraufbereitungsanlage bei Eschdorf gehört zur kritischen Infrastruktur des Landes: Im Durchschnitt deckt das Sebes rund die Hälfte des nationalen Trinkwasserbedarfs. Sein Leitungsnetz erstreckt sich über 83 Prozent der Landesfläche. Über die verschiedenen Wassersyndikate erreicht das Wasser rund 90 Prozent der Bevölkerung, erklärt Sebes-Direktor Georges Kraus.

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