Wetterkolumne
Wie es nach dem kleinen Winter-Rückfall in Luxemburg jetzt mit dem Wetter weitergeht
Am gestrigen Donnerstag kam es mal wieder zu einzelnen Schneeregen- und Schneeschauern, obwohl wir am vergangenen Sonntag erst die 20°C-Marke geknackt hatten. Doch es gibt gute Nachrichten: Zum Montag hin wird sich wieder Hochdruckeinfluss durchsetzen.
Gestern drohte in der Großregion „Erkältungsgefahr“ für einige Frühblüher Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Meteorologisch gesehen sind wir schon im Frühling angelangt, kalendarisch dauert es noch bis zum 20. März. Es ist rein statistisch gesehen auch völlig normal, dass sich zwischenzeitlich noch mal spätwinterliche Wetterlagen bei uns breitmachen können. Am gestrigen Donnerstag sorgten ein Tief über Osteuropa und ein Hoch über dem Nordatlantik dafür, dass allgemein wieder kühlere und spätwinterliche Luftmassen aus dem hohen Europa nach Luxemburg flossen. Dieser Prozess wurde durch ein weiteres, deutlich kleineres Tief verstärkt, das sich im Verlauf des Nachmittags von Ostfrankreich nach Deutschland bewegte. Auf der Rückseite des Tiefs wurden die sowieso schon zuströmenden kalten Luftmassen um den Kern herumgewickelt, wodurch sie noch besser in unsere Großregion gelangten. Da das Tief gleichzeitig Niederschläge generierte, kam es besonders über Nordostfrankreich sowie auch im Saarland zu einigen Schneefällen. In Luxemburg zeigte sich die Situation meist in einigen Flocken, die sich unter den Regen mischten. Eine Schneedecke war von Anfang an keine Option, wie wir es bereits letzte Woche thematisiert hatten.