Marionettenkünstler 

Wie ein Dorf in Luxemburgs Norden zur Bühne für Puppenmagie wird

Ein Huhn mit Ei in Menschengröße, fahrende Tiere, ein Künstler voll Ketchup: Beim „Marionettefestival Luxembourg“ am vergangenen Wochenende in Tadler war es alles andere als langweilig, denn für die zehnte Ausgabe war das Programm ein ganz besonderes. 

Überall in Tadler versteckten sich am vergangenen Wochenende geheimnisvolle Kreaturen, die das kleine Dorf in ein eigenes Universum wandelten

Überall in Tadler versteckten sich am vergangenen Wochenende geheimnisvolle Kreaturen, die das kleine Dorf in ein eigenes Universum wandelten Fotos: Laura Tomassini

Man konnte die außergewöhnliche Atmosphäre im sonst eher ruhigen Tadler förmlich spüren, denn direkt am Eingang des Festivalgeländes winkte die Fantasie. In den Straßen des 100 Mann starken Dörfchens in Esch/Sauer erklang eine verzauberte Melodie, hinter verschlossenen Türen wurde gekichert und geklatscht, in Bushäuschen und Garagen saßen fabelhafte Kreaturen – kurzum: Es war wieder einmal Zeit für das Luxemburger „Marionettefestival“, das Groß und Klein alle zwei Jahre begeistert. Vom 8. bis 10. Juni verwandelte sich Tadler in eine große Bühne, die sich der zeitgenössischen Marionettenkunst und dem Objekttheater widmete.

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