Fake News

Wie die Schriftstellerin Elfriede Jelinek kurzerhand für tot erklärt wurde

Als am Dienstagnachmittag mehrere Medien den vermeintlichen Tod von Elfriede Jelinek vermeldeten, klapperten bereits die Tastaturen für die Nachrufe. – Halt! Es handelte sich um eine Fake News.

Die österreichische Autorin und Dramatikerin Elfriede Jelinek, 2004 in ihrem Haus in Wien

Die österreichische Autorin und Dramatikerin Elfriede Jelinek, 2004 in ihrem Haus in Wien Foto: picture alliance / Roland Schlager

Die vermeintliche Nachricht auf X war falsch, der Hoax war anscheinend auf den italienischen Schriftsteller Tommaso Debenedetti zurückzuführen, der für gefälschte Nachrichten bekannt ist und bereits den inzwischen tatsächlich verstorbenen Papst Franziskus bereits für tot erklärt hatte. Jelineks Verlag entwarnte: Die Autorin sei am Leben, man sei mit ihr im Austausch. Jelinek meldete sich selbst zu Wort und sagte gegenüber AFP: „Es ist das zweite Mal, dass ich tot bin. Ist schon letztes Jahr passiert. Ich lebe doch.“

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